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Das Stinktier - Steckbrief

Das Stinktier - Steckbrief


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Steckbrief

Name: Stinktier
Weitere Namen: Skunk
Lateinischer Name: Mephitidae
Klasse: Säugetiere
Größe: 30 - 50cm
Gewicht: 1 - 4kg
Alter: 3 - 6 Jahre
Aussehen: schwarz-weißes Fell
Geschlechtsdimorphismus: Nein
Ernährungstyp: Allesfresser (omnivor)
Nahrung: Hase, Frosch, Maus, Schnecke, Insekten, Nüsse, Früchte
Verbreitung: Nordamerika
ursprüngliche Herkunft: unbekannt
Schlaf-Wach-Rhythmus: dämmerungs- und nachtaktiv
Lebensraum: Steppen, Halbwüsten
natürliche Feinde: Raubkatzen, Bären
Geschlechtsreife: ab dem zweiten Lebensjahr
Paarungszeit: prinzipiell ganzjährig möglich
Tragzeit: 60 - 70 Tage
Wurfgröße: 3 - 5 Jungtiere
Sozialverhalten: Einzelgänger
Vom Aussterben bedroht: Nein
Weitere Steckbriefe von Tieren findest du im Tierlexikon.

Interessantes über das Stinktier

  • Stinktiere oder Skunks sind Raubtiere und werden zu den Mardern gezählt. Von diesen unterscheiden sie sich allerdings stark im Körperbau, da sie keinen langgestreckten, sondern einen breiten und stämmigen Rumpf und einen buschigen Schwanz besitzen. Mit den Mardern gemeinsam haben sie die kurzen Beine und die spitze Schnauze.
  • Als Raubtiere ernähren sie sich zwar hauptsächlich von Hasen, Nagetieren, Vögeln, Schlangen, Echsen und Insekten, verzehren im Sommer aber auch pflanzliche Kost wie Nüsse, Früchte und Knollen.
  • Das Stinktier ist nur in Amerika beheimatet, wo es in allen Ländern zwischen Südkanada und Nordmexiko anzutreffen ist. Manche Arten kommen auch an der Südspitze des amerikanischen Kontinents vor. Das Stinktier lebt in Halbwüsten, in Steppen und im Buschland in unterirdischen Höhlen, die es entweder mit seinen kräftigen Krallen selbst gräbt oder von anderen Tieren wie Erdhörnchen, Murmeltieren oder Dachsen übernimmt. Stinktiere sind nicht scheu und halten sich gerne in der Nähe von Menschen auf.
  • Insgesamt existieren neun verschiedene Arten von Skunks, die als überwiegend nachtaktive Tiere in Familienverbänden und in festen Revieren am Boden leben. Ihr Territorium markieren sie mit Kot. Nur eine einzige Art, die sogenannten Fleckenskunks können klettern und halten sich auch auf Bäumen auf.
  • Die Stinktiere halten in Gruppen von bis zu zwanzig Tieren Winterruhe, indem sie sich gemeinsam in die unterirdischen Verstecke zurückziehen und die kalten Monate überdauern. Trotzdem überleben viele Jungtiere den ersten Winter nicht.
  • Die auffällige schwarz-weiße Kontrastzeichnung ihres Fells soll Feinde abschrecken. Ihren Namen verdanken die Stinktiere zwei auf beiden Seiten des Afters befindlichen Drüsen, die bei Gefahr ein übelriechendes Sekret absondern. Wird das Stinktier bedroht, dreht es dem Angreifer das Hinterteil zu und bespritzt ihn zielsicher und aus einer Entfernung von bis zu sechs Metern mit der unerträglich stinkenden und ätzenden Flüssigkeit.
  • Diese Verteidigungstaktik benutzt das Stinktier nur dann, wenn Drohgebärden wie das Aufstellen des Schwanzes und das Fletschen der Zähne keinen Erfolg bringen.
  • Die Jungtiere, die fast ein Jahr lang in der Obhut der Mutter verweilen, entwickeln die Stinkdrüsen im Alter von fünf Wochen. Diese produzieren zwar schon eine Flüssigkeit, die jedoch erst im Laufe von einigen weiteren Wochen den Gestank annimmt.
  • Da potentielle Fressfeinde wie Bären oder Raubkatzen Stinktiere wegen des übelriechenden Sekrets eher meiden, stellt der Verkehr die größte Gefahr für sie dar. Vor allem in Nordamerika werden viele Stinktiere von Autos überfahren.


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